§ 1 (Name und Sitz)

Der Verein führt den Namen „Sharing the Presence“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V. Der Sitz des Vereins ist Wardenburg.

§ 2 (Geschäftsjahr)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§  3 (Zweck des Vereins)

    1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
      1. die Förderung von Wissenschaft und Forschung
      2. die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, insbesondere die Förderung des Verständnisses und der Akzeptanz des freiheitlichen Rechtsstaats, des Bewusstseins für politische und gesellschaftliche Verantwortung des Einzelnen und der Vermittlung von Fähigkeiten und Erfahrungen, welche die Übernahme dieser Verantwortung erleichtern.
      3. die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens; insbesondere die Förderung des friedlichen und achtungsvollen Zusammenlebens.
      4. die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke.
    2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
      • zu 1. Durchführung und Unterstützung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben in den Gebieten Kommunikation, Traumabewältigung, Konfliktbewältigung, Meditation, Bewusstseinsforschung und Gehirnforschung.
      • zu 1. Organisation und Unterstützung global vernetzter Meditationen zur Förderung von gemeinsam
        erfahrenem Bewusstsein von möglichst vielen Menschen, jenseits von Nationalität, Rasse, Status und Religionszugehörigkeit, und deren wissenschaftlicher Auswertung.
      • zu 1. die Dokumentation und Publikation von Forschungsergebnissen aus den obengenannten Gebieten.
      • zu 2. Durchführung von Treffen, Reisen, Symposien, Festivals, Vortragsveranstaltungen und Seminaren,
        die die Bedeutung von Präsenz, Mitgefühl, Kommunikation, Bewusstsein und eigenverantwortlichem Handeln in den Mittelpunkt stellen.
      • zu 2. Förderung des spirituellen Wachstums und Bewusstseinsentwicklung mittels Seminaren, Symposien, Treffen, Festivals und Kongressen. Unterspirituellem Wachstum verstehen wir, z. B. die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die globalen und individuellen Krisen unserer Zeit. Durch Meditation und verbundener Kommunikation können neue Lösungsansätze für die Überwindung der Krisen (z.B. Klimakrise, Bewusstseinskrise, Finanzkrise, usw.), entwickelt werden.
      • zu 2. durch die Organisation von interdisziplinärenSymposien, Treffen und Kongressen zu Fragen einer regionalen und weltweiten ökologischen, sozialen, inklusiven und nachhaltigen Wirtschaft.
      • zu 2. Erwerb oder Anmietung von Land, Gebäuden und Räumen zur Schaffung von Gemeinschaftszentren in denen praktisch die Lösung zwischenmenschlicher Konflikte mittels persönlicher Präsenz und aufrichtiger Kommunikation erprobt und gelebt wird.
      • zu 3. Organisieren von Begegnungen Jugendlicher und Erwachsener im In- und Ausland, z.B. in Findhorn, Schottland, England, Schweiz, Israel, Palästina und Deutschland u.a.
      • zu 3. Durchführung von Veranstaltungen im In- und Ausland, die der Völkerverständigung dienen, z.B. durch Versöhnungs- und Integrationsveranstaltungen zwischen jüdischen Israelis und Deutschen. Dabei steht die Aufarbeitung entstandener Traumatas aus der NS-Zeit im Vordergrund.
      • zu 3. Durchführung von internationalen, interdisziplinären, interreligiösen und interkonfessionellen Veranstaltungen, mit dem Ziel das gegenseitige Verständnis zu fördern und somit einen Beitrag zur Völkerverständigung und zur Lösung von globalen Krisen zu leisten.
      • zu 4. Initiierung und Unterstützung von gemeinnützigen Projekten in der Dritten Welt, z.B. Hands with Hands, Peace Direct, u.a.
      • zu 4. Organisation und Durchführung von mit Meditationen verbundenen Kultur- und Musikveranstaltungen, die der Erfahrung von gemeinsamem Bewusstsein und von Verbundenheit dienen.
      • zu 4. die Weitergabe von Mitteln des Vereins an gemeinnützige Körperschaften, die sich weltweit für gemeinnützige Zwecke engagieren oder ähnliche Zwecke wie der Verein verfolgen. Insbesondere das Sammeln von Spenden zur Begründung einer „Stiftung Sharing the Presence“.
      • zu 4. Aufbau von Netzwerken und Communities zur Verbreitung der Vereinszwecke.
      • zu 4. Kooperationen mit Organisationen, Vereinigungen und Einrichtungen, die ähnliche Ziele wie der Verein „Sharing the Presence“ verfolgen.

§ 4 (Selbstlose Tätigkeit)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 (Mittelverwendung)

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 6 (Verbot von Begünstigungen)

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigtwerden.

§ 7 (Erwerb der Mitgliedschaft)

Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

§ 8 (Beendigung der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzungsatzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

§ 9 (Beiträge)

Mitgliedsbeiträge werden keine erhoben.

§ 10 (Organe des Vereins)

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 11 (Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen, Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Fristbeginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Zu Beginn der Mitglieder-versammlung ist ein Protokollführer zu wählen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. BeiAbstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 12 (Vorstand)

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus bis zu fünf Personen. Eine Person führt den Vorsitz. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt. Vorstände können eine angemessene Tätigkeitsvergütung oder eine pauschalierte Tätigkeitsvergütung erhalten.

Der Vorstand kann einen Vereinsgeschäftsführer bestimmen oder anstellen. Dessen Tätigkeit kann angemessen vergütet werden. Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

§ 13 (Kassenprüfung)

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n Kassenprüfer/in. Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Wiederwahl ist zulässig.

§ 14 (Auflösung des Vereins)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person desöffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Forschung und Wissenschaft.

Wir versichern die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gem. $ 71 Abs. 1 Satz 4 BGB.

Berlin, den 21. Juli 2010

Thomas Hübl, Ute Kostanjevec

Vorstehende Satzung wurde geändert gemäß Beschluss vom 30.12.2014